Von Religios nach Leon

Wer hat sich eigentlich einfallen lassen, den Camino entlang der Hauptverkehrsstrassen und Autobahnen entlangzufuehren. Nach rund drei Tagen sollte diese Frage ruhig einmal erlaubt sein. Zumal man sich wirklich fragt warum man eigentlich laufen muss und nicht mit dem Auto faehrt!? Würde man mit dem Auto fahren haette man auch nicht ständig Fliegen im Gesicht, sondern nur auf der Frontscheibe und koennte es den Bestien heimzahlen…hehe!
Anyway…wir sind angekommen.
Eingecheckt haben wir in einem ehemaligen Benedektinerkloster, welches zu einer Herberge ausgebaut wurde. Statt zu Viert mit zwei netten Damen müssen wir uns das Zimmer mit ungefähr 60 – 80 unserer männlichen Artgenossen teilen (Geschlechtertrennung :). Solche Kontraste kann auch nur der Camino bieten. Ganz toll war auch mal wieder die Einweisung eines der Hosteliere, der der Meinung war uns erklären zu müssen, wo wir unseren Schlafsack hinzulegen haben und die Schuhe hinzustellen hätten. Als waeren wir gerade den ersten Tag unterwegs. Ich wollte dem Knaben mal meinen vollgestempelten Pilgerpass unter die Nase halten, damit er mal weiss in wievielen Herbergen wir vorher schon übernachtet haben. Stattdessen hielt ich es aber für wichtiger ihm zu sagen, das er vielleicht mal lieber einen Intensiv-Englischkurs belegen sollte. Ich habe es auf Deutsch und Englisch versucht. Ohne Erfolg!!
So, was kann man über Leon sagen? Ist hübsch hier! Hübsche Kirche…äähhh Kathedrale!!! Ansonsten eine typisch von Touristen ueberlaufene Stadt mit allem was dazu gehört. Wir waren am überlegen hier einen Tag zu bleiben. Nachdem uns die zwei Bier aber 9,- € kosten, gehen wir morgen weiter.
Endlich haben wir aber mal wieder Silvio und Camelino getroffen. Unsere beiden Abbruzzenitaliener die uns hin und wieder mal ueber den Weg laufen. War ein schönes Wiedersehen. Hier noch drei Bildchen von Leon. Das grosse Album folgt bei unserer Rückkehr:

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Buen Camino …

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