Perdosa – Santiago de Compostela

Heute ist es also soweit. Wir erreichen das Ende unserer kleinen Reise. Es ist jetzt 7 Uhr, der Regen und Sturm haben aufgehört zu wueten. Unsere Leute haben das Nest bereits um 5 verlassen. Keine Ahnung warum, gesagt haben sie nichts. Anyway… auf gehts!

Bis später! Buen Camino …

Dumm gelaufen! Es hat doch unterwegs angefangen zu regnen.. naja, erstmal Frühstück (lecker Boccadillos)!
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Gegen 13 Uhr kamen wir in Santiago an. Für uns ergab sich die Frage erst zur Kathedrale zu gehen, oder unser Hotel zu suchen, welches wir gestern reserviert haben. Da der Weg am Hotel vorbeifuehrte entschieden wir das letztere aufzusuchen. Wie es der Zufall so wollte, ist unser Hotel in einem Einkaufscenter integriert. Tja, und was gibt es in jedem Einkaufscenter? Richtig: McDonalds!! …mmmh lecker 🙂
Ins Hotel sind wir zwar noch nicht eingecheckt, aber dafür sind wir satt! Kein Wunder nach einem Fishmac, 2 Cheeseburger + Pommes und Cola.. hehe.
Da der Senior sein Batterieladegeraet in der vorletzten Herberge vergessen hat muss er jetzt erstmal auf die Suche nach den kleinen Energiespendern gehen. Na, sind diese Einkaufscenter nicht praktisch?

Später mehr …
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Ribadiso da Baixo – Perdosa

Bereits heute morgen haute uns der Wind fast aus den Wandersocken, als wir uns aufmachten die vorletzte Etappe nach Santiago zu beschreiten.
Unterwegs bekamen wir ständig eine Dusche ab von oben, womit wir dann auch das letzte Wetterphaenomen abbekommen haben. Es sind wohl die Auslaeufer eines Taifuns, wie mir die Dame meines Lebens aus der Heimat am Telefon mitteilte. Wenn man sich aber das Wetter vor unserer Herberge ansieht, koennte man meinen das das Ding genau über uns tobt. Kein schöner Tag. Zumal ich seit gestern mit Magenkraempfen zu tun habe, die mich ständig beschäftigten. Einziges Highlight heute war, das unsere Regenponchos zum Einsatz kamen! Ist doch auch was!

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Pallas del Rei – Ribadiso da Baixo

Was soll ich heute bloß schreiben?
Der Alltag hatte uns mal wieder voll im Griff:

6 Uhr aufstehen,
7 Uhr abruecken,
11 Uhr frühstücken,
13 Uhr Bierchen trinken,
16 – 17 Uhr einchecken, auspacken, Wäsche waschen, ausruhen (oder bloggen) und warten das es 19 Uhr wird damit man endlich essen kann.
19 – 21 Uhr Pilgermenue (wahlweise mit Bier oder Wein, aber immer mit einem Orrujos)
22 Uhr Einschluss, Licht aus und Gute Nacht 🙂

So stellt man sich doch mal ’nen Urlaub vor, oder!? Warum sollte man auch ans Meer fahren wollen!

Nee, aber jetzt mal im Ernst! Anstatt zu Pilgern waren wir mehr damit beschäftigt gewesen Slalom um die Massen von Bus- und 100 km – Touristen (ich nenne die nicht Pilger bloß weil sie eine Muschel am Rucksack haben) zu laufen. Abfahrtsski koennte nicht schöner sein! Es ist echt nervig.
Gerade als wir dachten es koennte nicht schlimmer kommen, spuckte ein Bus eine ganze Herde von neuen gebraechlichen Touristen aus die sich gerne eine Compostela über den Kamin hängen wollen. Diese Herde war sogar gekennzeichnet mit gelben Halstuechern um sie von den anderen Viehherden zu unterscheiden. Einfallsreich sind die Veranstalter ja!

Die Strecke verlief auf 3/4 mal wieder an einer Strasse entlang. Als Besonderheit sei zu erwähnen, das heute auf dieser Straße die Rallye Galicia ausgetragen wurde. Also hatte man wenigstens mal etwas zu gucken.

So, ist schon 19 Uhr?? Nein! Mist!

Dann hier noch ein paar Fotos:

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Buen Camino …