03 | Da es das Volk so will…
…soll es das bekommen. Wie gesagt, ich wollte eigentlich nicht so viel diesmal schreiben und mich mehr dem Genuss dieses Caminos widmen. Aber was soll’s.
Gegen 6.30 Uhr bin ich aufgestanden und habe zuerst unsere gestrig gewaschene Wäsche auf Trockenheit kontrolliert. Als wir gestern endlich die Waschmaschine verstanden hatten und sie aufhängen wollten, war die Sonne schon hinter den Bergen verschwunden und die Wäsche war noch feucht, als wir gegen 19 Uhr vom Essen zurückkamen. Ein Heizlüfter und ein Konverter sorgten im Anschluss für die nötige Wärme und Belüftung im Trocknungsraum unserer Casa.
Um 8 Uhr trafen wir uns mit unserem Vermieter, der tatsächlich extra für uns seinen Supermarkt am Sonntag öffnete und uns danach bis nach Nacimiento fuhr. Hier begann unsere heutige Etappe, bei feinstem Sonnenschein, obwohl es nur kühle 6°C waren.
Was ich mich frage: Wie lange sind wir heute wirklich gelaufen? Vielleicht 18/19 km? Gelandet sind wir jedenfalls in Abla, wo wir erstmal essen gegangen sind und danach in das Hostal Mirassiera eincheckten.
Jetzt regnet es aus Kübeln, und die Temperaturen gehen stetig nach unten. Momentan sind es 7° und um uns herum scheint es sogar zu schneien. Naja, kein Wunder. Wir laufen doch tatsächlich entlang der Sierra Nevada, wo man die schneebedeckten Gipfel sieht.
Warum hatte ich nur gedacht, dass wir bei 20° und Sonnenschein laufen würden? 🤔 Naja, das Wetter können wir offensichtlich nicht ändern.













Nachtrag: Die morgige Etappe müssen wir leider abkürzen, da der Weg durch einige Schluchten führt. Laut Gronze kann man diese bei starkem Regen nicht passieren. Wir laufen daher nur bis Finana und fahren ab dort mit dem Taxi weiter. Das wird wohl ein Dauerthema auf diesem Camino 🫤



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