18 | Heute ist der 7. April
Wir sind gestern mit dem Bus von Santa Cruz bis nach Cordoba gefahren. Wir, das sind immer noch Hanne, Tiziano, Genevieve und meine Wenigkeit.
Nach Ankunft am Estacion de Autobusses, liefen wir gemeinsam bis zur Kathedrale holten uns unsere Stempel und trennten uns, um unsere Unterkünfte aufzusuchen. Ich hatte für uns, wieder einmal, ein ganzes Apartment gebucht, welches sich direkt in der Altstadt (dem jüdischen Viertel) in der Nähe der Kathedrale befindet.
Den Rest des Tages verbrachten wir damit, Sightsseing zu unternehmen. Auch hier ist die Stadt mit Touristen überflutet, so das wir relativ schnell die Nase voll hatten und uns lediglich von Bar zu Bar schleppten. Am Ende trafen wir Tiziano wieder mit dem wir dann zusammen Abend gegessen haben.
Heute früh teilte mir Hanne ihre Entscheidung mit, den Camino abzubrechen. Sie hatte den Rückflug und alles damit in Verbindung Stehende bereits gebucht und fährt morgen mit dem Zug nach Madrid, von wo aus sie zurück nach Oslo fliegt. 😳
Die Gründe für ihre Entscheidung sind vielfältig und ich werde hier auch nicht genauer darauf eingehen. Wir haben uns auch nicht gestritten oder Ähnliches. Es ist eben jedem seine eigene Angelegenheit, ob der Camino etwas für einen ist oder eben nicht. Man sollte auch die mentale Seite nicht unterschätzen, welche die Caminos mit einem anstellen. Denn auch wenn man mit jemandem zusammen läuft, läuft man doch irgendwie alleine. Man sollte mit sich selbst klarkommen – und das kann vielleicht auch nicht jeder.
Ich für meinen Teil, versuchte für morgen etwas in Cerro Moriano zu reservieren, da es laut Gronzo lediglich zwei Unterkünfte gibt. Die eine ist günstig, die andere sauteuer. Da mir die Günstige mitteilte, das sie voll ist, habe ich mir vorgenommen, das Gleiche zu machen wie in Granada. Ich fahre mit der Taxe bis ins 17,5 km entfernte Cerro Moriano und laufe von dort nach Villaharta.
Tiziano hat sich gleich mit eingeklinkt und wir treffen uns morgen früh um 6.30 Uhr am alten Stadttor, wo auch der Taxistand ist. So bin ich wenigstens nicht ganz allein. 🥹




































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