Camino Feeling
Wenn mich einer fragt, warum ich mir das eigentlich alles antue, ist es für mich immer sehr schwer zu erklären. Ich denke am Besten drückt es dieses Bild aus:

Zwei Spanier, ein Schweizer, eine Französin, eine Norwegerin und ein Deutscher haben sich gerade erst kennengelernt und beschlossen, gemeinsam zu kochen. Wo gibt es das Bitteschön sonst?
Aber zurück zum Anfang des Tages. Hanne und ich zrafen uns um 7 Uhr vorm Hotel. Wir liefen entlang der Hauptstraße unseres Hotels als ich bemerkte, das etwas mit meinem linken Fuss nicht stimmte. Wir hielten kurz an und ich versuchte das Problem zu lösen (Problem = Blase am Hacken). Ich sagte ihr, das ich mir die Frage stellte, ob es wirklich Sinn macht die heutige Etappe zu wandern, oder nicht schlauer wäre mit der Taxe raus aus der Stadt zu fahren. Kurzum saßen wir im Gefährt und verließen Granada Richtung Pinos Puente. Von hier aus liefen wir nach Moclin. Kurz hinzer Pinos Puente traf ich eine folgenschwere Entscheidung und vetraute meinem GPX Track auf dem Handy. Wie sich herausstellte war dieser jedoch verlatert. Und so liefen wir durch viele hohe und nasse Gräser und Felder bis wir irgendwann an einem kleinen Fluss ankamen. Kurzum, es half ja nix, zogen wir die Wanderschuhe aus, warfen sie auf die andere Seite und durchquerten den reißenden Strom in unseren Badelatschen. Schließlich kamen wir irgendwann in Olivares an. Bis nach Moclin sind es von hier aus nur 3 km, jedoch haben diese es in sich, da man 400 Höhenmeter überwinden muss. Also Arschbacken zusammenkneifen und hoch. Oben angekommen gab es dann den Schock. Alle Bars hatzen geschlossen und auch der Supermarkt war zu. Wir checkten dnn erstmal in der Albergue Rural Casa La Fundacion ein, welche für 22€ Einzelzimmer anbietet.
Hier trafen wir dann unter anderem die Leutchen auf dem obiegen Foto, mit denen wir einen netten Abend verbracht haben. Der Rest ist Geschichte.













Du muss angemeldet sein, um einen Kommentar zu veröffentlichen.