Camino Mozarabe & Torres

Nö nö nö… hier wird gepilgert

Um 8 Uhr traf ich mich, nach einer sehr kalten Nacht, mit Hanne zum Frühstück. Das Zimmer in dem ich schlief hatte zwar nur ein Fenster, aber das war genauso gut als wäre keines eingebaut gewesen. Es zog aus allen Ecken und in der Nacht zog ich dann sogar meine Daunenjacke an. Das ich keine Erkältung habe ist ein Wunder.

Wir brachen dann auch gegen neun auf und verliefen uns gleich zwei Mal, bis wir endlich Abla verlassen hatten. Der Weg bis nach Finana war angenehm und die Sonne wärmte nicht nir unsere Herzen sondern vor allem unsere unterkühlten Körper. Das es kalt geworden war, sah man vor allem an dem Neuschnee, welcher die Berge um uns herum bedeckte. Gestern war noch nicht so viel gewesen.

Als wir in Finana ankamen merkte ich bereits das Hanne etwas auf dem Herzen lag. Bei unserem zweiten Frühstück sagte Sie mir dann auch, das ihr ihre Blasen zu schaffen machen und sie die Strecke bis Huenja mit dem Taxi fahren würde. Da ich heute den Rest lieber komplett laufen wollte und mir meine Blase am rechten Hacken endlich, mittels Tape, Pflaster, Schafswolle und einem Polster für Schuhe, nicht wehtat, einigten wir uns darauf, das wir uns im Hostal Gonzalez später treffen. Der Rest ist etwas unspektakulär und bestand im wesentlichen aus Laufen, daher erspare ich mir weiteres Geschreibe. Nur soviel: Die Landschaft hat etwas!