… Ventosa…
Heute ging es nach Ventosa. 20 Kilometer, die sich leider viel zu lange an der Autobahn entlangzogen. Der Senior brachte es auf den Punkt: „Da hätten wir auch den Bus nehmen können!“ Recht hatte er, aber Pilgern ist eben kein Wunschkonzert.
Das Abenteuer des Tages: Ein Buschbrand direkt am Weg! Wir sahen den Einheimischen dabei zu, wie sie eher verzweifelt als erfolgreich mit Ästen auf das Feuer einschlugen. Ergebnis: Viel Rauch um (hoffentlich) bald nichts, denn die Feuerwehr war schon im Anmarsch, wie uns nachfolgende Pilger erzählten.
Belohnt wurden wir mit einer super Herberge in Ventosa. Hier wird viel Deutsch gesprochen – sehr zur Freude des Seniors, der endlich Gesprächspartner gefunden hat. Ich habe mich mit Clara aus Italien unterhalten und mein Englisch aufpoliert. Läuft!
Zum Abendessen gab es ein echtes Highlight in einem winzigen Restaurant. Eine Frau allein im Service und in der Küche – sie ist gerannt wie verrückt, um alle satt zu bekommen. Es war unglaublich lecker, auch wenn man bei jedem Extrawunsch ein bisschen mitleidet.
Morgen geht’s weiter.



































