Camino Primitivo

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    Déjà-vu

    Ich kann mich erinnern, das ich im letzten Jahr zur gleichen Zeit einen Beitrag verfasst habe, bei dem es darum ging, ob ich, aufgrund von Streiks bei der Lufthansa, nach Spanien fliege oder nicht (https://camino2go.de/2024/03/13/wird-der-kranich-abheben-oder-nicht/). Heute kommt die Nachricht, das Verdi zu Warnstreiks des Servicepersonals an deutschen Flughäfen aufgerufen hat und nun am kommenden Montag unter anderem der BER geschlossen bleibt. Es beginnt also mal wieder eine Zitterpartie, da mein Flieger am 19.03. abheben soll. Ich bin gerade wirklich nicht begeistert und frage mich ob Frühbuchen eigentlich wirklich Sinn macht 🙄

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    Diagnose: Adhäsive Kapsulitis

    Im Mai diesen Jahres – wenn ich es mir richtig überlege, begann es eigentlich schon im März – bemerkte ich einen leichten, kaum wahrzunehmenden Schmerz in meiner linken Schulter. Getreu dem Motto „Was von alleine kommt, geht auch von alleine“, machte ich mir keine Gedanken und lebte mein Leben wie gewohnt weiter. Allmählich wurden die Schmerzen im Laufe des Jahres jedoch immer präsenter. Im Juli machte ich mich schließlich auf die Suche nach einem Termin beim Orthopäden. Ich muss dazu sagen: Das letzte Mal, dass ich ernsthaft ärztliche Hilfe benötigte, lag ungefähr 12 Jahre zurück. Ich wurde also unsanft mit der harten Realität unseres strapazierten Gesundheitssystems konfrontiert. Einen Termin erhielt…

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    Der letzte Gang

    Heute wurde ich durch das Brummen eines Mobiltelefons geweckt. Das Interessante daran: Es war nicht meines, sondern das meines Zimmer- bzw. Etagennachbarn. 😳 Ja, die Gebäude in Spanien sind extrem hellhörig und die Wände im Allgemeinen nicht gedämmt. 😁 Ich stand also gegen 7:30 Uhr auf, packte meinen Kram zusammen und fuhr mit dem Aufzug nach unten in die Lobby, wo ich mir einen Kaffee gönnte. Irgendwie muss ich der Hotelfamilie wohl sympathisch gewesen sein, denn als ich zahlen wollte, wehrte der Vater ab und wünschte mir nur einen „Buen Camino“. Wie lieb ist das denn? Ich bedankte mich mit einem freundlichen Schulterklopfer und machte mich mit einem Lächeln auf…

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    Cee (tse tse)

    Kaffee! Es gab heute Kaffee!! Und sogar einen frischen O-Saft. So kann ein Tag starten … geht doch! Bestens versorgt verließ ich Olveiroa gegen 8:30 Uhr und trat meine vorletzte Wanderung in das 20 km entfernte Cee an. Ich war fit und gab ordentlich Gas. Ich überholte unzählige Pilger und strotzte nur so vor Energie; selbst ein kurzer Regenschauer konnte mich nicht bremsen. Zwei Pilger gaben sogar einen erstaunten Kommentar ab, als ich bergauf an ihnen vorbeizog. Ich erwiderte nur, dass einem das nichts mehr ausmacht, wenn man drei Wochen lang fast nur bergauf gelaufen ist. Ja, ich weiß: Was für ein Angeber! In Hospital gibt es die letzte Bar…

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    No coffee

    Meine heutige Laune ist etwas getrübt, denn wie man dem obigen Titel entnehmen kann, bekam ich heute morgen keinen vernünftigen Kaffee. Stattdessen musste ich mir mal wieder ein bräunliches Gebräu aus einem Automaten ziehen, der am Strassenrand stand. Obwohl ich am Automaten extra auf „Café Solo Largo“ gedrückt habe, bin ich noch immer der festen Überzeugung, dass das Zeug koffeinfrei war. Mein Motor wollte heute jedenfalls nicht so richtig anspringen. Erst nach etwa 12 km kam endlich eine Bar: Kaffee, Orangensaft, Tostada – was will man mehr? In der Bar waren noch zwei Frauen, die sich mit einer anderen Pilgerin unterhielten. Ich lauschte natürlich interessiert. 😈 Die beiden klagten ein…