Camino Primitivo

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    Der letzte Gang

    Heute wurde ich durch das brummen eines Mobiltelefons geweckt. Interessant daran war, es war nicht meins, sondern das meines Zimmer- bzw. Etagennachbarn. ūüė≥ Ja, die Geb√§ude in Spanien sind sehr hellh√∂rig und die W√§nde im allgemeinen nicht ged√§mmt. ūüėĀ Ich stand also gegen 7.30 Uhr auf packte meinen Kram zusammen und fuhr mit dem Aufzug nach unten in die Lobby, wo ich mir einen Kaffe g√∂nnte. Irgendwie muss ich wohl der Hotelfamilie sympathisch gewesen sein, denn als ich zahlen wollte, wies das der Vater ab und w√ľnschte mir nur einen Buen Camino. Wie lieb ist das denn, bedankte mich mit einem Schulterklopfer und ging der Wege mit einem L√§cheln. Nat√ľrlich…

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    Cee (tse tse)

    Kaffee! Es gab heute Kaffee!! Und auch einen frischen O-Saft. So kann ein Tag starten‚Ķ geht doch! So gut versorgt verlie√ü ich Olveiroa gegen 8.30 Uhr und trat meine vorletzte Wanderung in das 20 km entfernte Cee an. Ich war fit genug und gab Gas. √úberholte unz√§hlige Pilger vor mir und strotzte nur so vor Energie. Auch ein kleiner Regenschauer konnte mich zwischenzeitlich nicht aufhalten.. Zwei Pilger gaben sogar einen kurzerstaunten Kommentar ab, als ich sie bergauf √ľberholte. Ich erwiderte nur, das es einem nichts mehr ausmacht, wenn man 3 Wochen nur bergauf gelaufen ist. Ja, ich wei√ü. Was f√ľr ein Angeber! In Hospital gibt es, wenn man Richtung Finisterre…

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    No coffee

    Meine heutige Laune ist heute etwas getr√ľbt, denn wie man dem obigen Titel entnehmen kann, bekam ich heute morgen keinen vern√ľnftigen Kaffe. Stattdessen musste ich mir mal wieder ein br√§unliches Gebr√§u aus einem Automaten ziehen, der am Strassenrand stand. Obwohl ich auf Cafe Solo Longo gedr√ľckt habe (gro√üer Schwarzer) bin ich immer noch der festen √úberzeugung, das das Zeug koffeinfrei war. Der Motor wollte jedenfalls nicht so richtig starten. Dann kam endlich eine Bar nach etwas 12 km. Kaffee, Orangensaft, Tostada. Was will man mehr? Naja, da waren noch die zwei Frauen, die sich mit einer anderen Frau/Pilgerin unterhielten. Ich lauschte interessiert. ūüėą Die Zwei klagten ein wenig √ľber Muskelprobleme…

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    Pausentag in SdC und Aufbruch nach Finisterre

    Gestern habe ich einen Pausentag in Santander eingelegt, welchen ich auch dringend gebraucht habe. Ich schlief bis 8 Uhr aus, brachte Esuardo ein St√ľck zum Busbahnhof, lies die Batterie meiner Armbanduhr endlich erneuern, ging zur√ľck zum Hotel, r√§umte das Zimmer (ich musste leider ein neues Zimmer innerhalb beziehen) und ging meine paar Habseligkeiten waschen. Im Waschsalon brauchte ich kein Passwort f√ľr das WiFi eingeben, da es noch von vor 2 Jahren gespeichert war. Das passierte mir erwas h√§ufiger in der Stadt, bspw. auch in einigen Bars. ūüėČ Nach der W√§sche habe ich mich im Aussenbereich einer Bar hingesetzt und auf die Ankunft einer alten Freundin gewartet. Hanna traf ca. 30…

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    Full House

    Da der gestrige Tag nicht besonders aufregend gewesen ist, habe ich es mir erspart etwas dazu zu schreiben. Nur so viel. Ab Melide mussten wir ca. 25 km bis nach Salceda laufen und trafen unterwegs auf diverse Pilger, welche den Camino Frances gelaufen sind. Fast 70% mit Tagesrucks√§cken und 2 auf E-Bikes ūü§Ē. Hinzu kamen noch 2 Familien, welche mit Kindern unterwegs waren und eine bei der der Vater den Kinderwagen geschoben und auch noch den Rucksack getragen hat ūüę£. Soll ich jetzt wirklich noch etwas dazu schreiben, oder erkl√§rt es sich von selbst was ich dar√ľber denke? Lassen wir das einfach und haken es ab. In Salceda hatten wir…