Sevilla
Puh, es ist jetzt 18:30 Uhr und ich komme zum ersten Mal seit heute Morgen zur Ruhe.
Gestern Abend bin ich bereits gegen halb neun unter die Bettdecke gekrabbelt und war schneller eingeschlafen, als ich schauen konnte. Entsprechend munter stand ich heute gegen 8 Uhr wieder auf den Beinen und machte mich auf den Weg hinaus in die Stadt.
Mein erster Anlaufpunkt war die Kathedrale von Sevilla – schließlich wollte ich mir meinen Stempel abholen. Aufgrund der Festlichkeiten blieb mir dieser jedoch zunächst verwehrt, da die Kathedrale geschlossen war. Also schlenderte ich erst einmal ziellos durch die Straßen und ließ die Stadt auf mich wirken.
Beim zweiten Versuch gab ich mich dann allerdings nicht mehr so leicht geschlagen. Ich bekniete die Security an der Pforte und erklärte, dass ich diesen Stempel dringend für meine Credencial benötige. Mit Erfolg: Mein Ausweis wurde entgegengenommen und kam wenig später gestempelt und gefaltet zurück. Geht doch 😀
Anschließend versuchte ich mein Glück am Palast, doch beim Anblick der langen Menschenschlange am Eingang verabschiedete ich mich schnell von diesem Vorhaben. Schade – aber für den Besuch hätte ich wohl einen zusätzlichen Urlaubstag einplanen müssen.
Mein nächster Halt war die Plaza Español. Ein beeindruckender Platz, umgeben von historischen Gemäuern, auf dem überall Straßenmusiker ihre Kunst darboten. Besonders in Erinnerung blieb mir eine Liveband mit Flamencotänzerinnen, die ihr Handwerk wirklich meisterhaft beherrschten.
Danach zog ich weiter durch die Altstadt, beobachtete verschiedene Prozessionen und ließ mich schließlich im Restaurant nieder, bis meine Füße mir signalisierten, dass es für heute genug sei.
Nun sitze ich auf der Dachterrasse meines Domizils und warte darauf, dass es Zeit wird, schlafen zu gehen. Morgen wird anstrengend – und ich möchte so früh wie möglich aufbrechen.









































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