Buen Camino,  Via de la Plata

Nix zu futtern đŸ€Ź -> Taxi!

Das hĂ€tte heute ein wirklich schöner Tag werden können, wenn es was zum Futtern gegeben hĂ€tte
gab es aber nicht!

Nach einer herrlich durchgeschlafenen Nacht, sind wir (Fergal, Paul, Ich) kurz vor sieben Uhr aus Santa Marta aufgebrochen. Unser Plan war es, die ersten 4 km bis ins nĂ€chste Dorf zu laufen um dort zu frĂŒhstĂŒcken. Ein guter Plan, der nur einen kleinen Fehler hatte. Der Ort lag etwas weit abgelegen vom Camino und der Umweg kam uns etwas weit vor. Wir entschieden weiter zu laufen zum nĂ€chsten Dorf (Kaff). Dieser nannte sich Calzadilla de Tera und ist ca. 11 km von unserem Ausgangsort entfernt gewesen.

Am Ortseingang sahen wir dann auch gleich ein Schild mit der Aufschrift „Heiliger Kaffee“
 ne, Quatsch. Da stand drauf: Bar Restorante „El Toro“. Wir also gleich hin da. Nada! Der Laden machte erst um 12 Uhr auf 🙁. Also liefen wir wieder weiter. Es begann zu regnen.. nicht viel, aber ein bisschen.

NĂ€chster Halt: Olleros de Tera! 13 km. Je lĂ€nger die Ortsnamen desto kleiner sind die KĂ€ffer. Herberge + Schild „Bar“ = Geschlossen! 😡. Also weiter.

Villar de Arfon..21 km
 hier wurde bereits 3,5 km vor dem Ort darauf verwiesen, das es eine Bar gibt. Tja, was soll ich noch sagen. Vielleicht gab es mal eine Bar, aber die ist irgendwie nicht mehr existent, oder wir haben sie nicht gefunden. đŸ€Ź.

Wenn man mal drei absolut demotivierte Pilger sehen will, dann wÀre es heute ein guter Moment gewesen. Boah waren wir angefressen.

Fergel stellte dann die alles entscheidende Frage: Do we want a take a taxi? Und die anderen zwei antworteten einstimmig: YES, YES! Also organisierte er die Taxe um die letzten Kilometer bis nach Rionegre del Puente abzufahren.

Hier angekommen stĂŒrmten 3 Pilger die Bar nahe der Albuerge und schrien nach Kaffee, O-Saft und Tostada‘s.

Die Strecke um den Stausee Nuestra Senora de Agavanzal ist wunderschön, aber leider lĂ€uft man fast ausschließlich auf Asphalt. Trotzdem, eine sehr schöne Gegend!