• Portomarin – Pallas de Rei

    Ach was war das schoen heute morgen duschen zu können. Und nachdem ich mein Unterhemd vom Vordach unseres Zimmers mittels Wanderstock zurueckgeangelt hatte konnten wir auch sogleich starten. Konnten wir? Nee, konnten wir nicht! Denn unser freundlicher aber unzuverlaessiger Zimmervermieter verspätete sich um locker eine halbe Stunde als am Abend vorher zugesagt. Also ging es erst ab viertel nach acht auf den Camino. Anyway… Etwas war anders an diesem Tag als sonst. Lag es an dem Wetter, welches anders als sonst mal bewölkt war? Nein! Es lag wohl eher an dem Pilgerstrom, der eine gewisse Ähnlichkeit mit einem Viehtrieb hatte. Wo kamen die jetzt bloss alle her, fragten wir uns?!…

  • Pintin – Sarria – Barbadelo – Portomarin

    Nach dem Kaffee in Sarria ging es über Barbadelo, wo wir erst einmal die heimische Wirtschaft durch den Kauf durch Merchandisingartikeln angekurbelt haben, nach Ferreiros zum Mittagessen. Kurz vorher passierten wir jedoch einen der wichtigsten Meilensteine unserer langen Reise. Der Meilenstein suggeriert dem Pilger, das er von hier an nur noch 100 km zu gehen hat. Gemäß der deutschen Gruendlichkeit gingen wir jedoch auf Nummer sicher und sahen in unserer Reisebibel nach. Und siehe da, der Stein lügt! Es sind nämlich noch 105 km. Nicht das das nach 680 km eine Rolle spielt, aber Ordnung muss sein. Wichtiger als der falsch positionierte Klumpen, ist hier die Landschaft zu erwähnen welche…